Intel – Fabrik wird deutlich teurer


Dass Bau- und Materialkosten deutlich gestiegen sind und die Branche dementsprechend unter einem Auftragsschwund leidet, dürfte unlängst bekannt sein. Auch der US-Chiphersteller Intel müsste beim Bau seiner Fabrik bei Magdeburg deutlich tiefer in die Tasche greifen und fordert nun deutlich höhere Subventionen zur Errichtung seiner Fabrik.

Intel verhandelt laut Insiderkreisen aktuell mit der Bundes- sowie Landesregierung erneut über die Höhe der Fördermittel für den Bau einer Chipfabrik bei Magdeburg. Von den ursprünglich zugesagten 6,8 Mrd. Euro, sollen Bund und Länder weitere 4 bis 5 Mrd. Euro hinterherschießen. Intern begründet dies mit höheren Kosten für die Errichtung sowie den stark gestiegenen Energiepreisen. Wann es genau losgeht, ist aktuell noch unklar. Vor allem das IRA-Programm der USA lockt derzeit scharenweise neue Investoren ins Land, weshalb auch Intel seine Pläne zur Errichtung der Fabrik schlichtweg in die USA verlegen könnte.

Ein Blick auf den Kursverlauf der Aktie zeigt das Papier auf dem tiefsten Stand seit August 2015, dort kämpft das Wertpapier um 25,00 US-Dollar um einen Boden nach dem heftigen Kurssturz aus 2021/2022. Ein derartiges Szenario befindet sich aber noch im Anfangsstadium, könnte aber bei einer entsprechenden Signallage einen Trendwechsel hervorbringen und würde die Aktie für längerfristig orientierte Anleger wieder attraktiv gestalten.

Fabrikbau ungewiss

Unabhängig vom Standort der geplanten Fabrik lässt sich aus charttechnischer Sicht bei der Aktie derzeit keine klare Richtung ableiten, tendenziell wird der Bereich zwischen 24,59 und 31,34 US-Dollar als Konsolidierungsspanne genutzt. Nur eine Auflösung zu einer der beiden Seiten dürfte wieder größere Impulse hervorbringen. Im Fall eines Kurssprungs über 31,35 US-Dollar könnte im Anschluss eine Aufwärtsbewegung an 33,13 und darüber 36,30 US-Dollar hervorgehen. Spätestens ab dem Horizontalwiderstand von 42,65 US-Dollar sollten wieder längere Gewinnmitnahmen erfolgen, zeitgleich wurde der Dreifachboden der letzten Wochen aber einen mittelfristigen Richtungsentscheid hervorbringen. Wird die aktuelle Handelsspanne dagegen zur Unterseite aufgelöst, müssten sich Anleger auf Verluste zunächst auf 21,89 und darunter sogar die Verlaufstiefs aus November 2012 bei 19,23 US-Dollar zwingend einstellen. Für beide Szenarien werden im weiteren Verlauf aber passende Scheine vorgestellt, sodass ohne Probleme auf beide Szenarien reagiert werden kann.

  • Widerstände: 26,54; 27,48; 28,07; 28,88; 29,65; 30,38 US-Dollar
  • Unterstützungen: 25,45; 25,12; 24,59; 24,20; 23,72; 23,30 US-Dollar

Intel in US-Dollar im Tageschart; 1 Kerze = 1 Tag (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 22.06.2022 – 08.03.2023. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de/underlying/US4581401001

Intel in US-Dollar im Wochenchart; 1 Kerze = 1 Woche (log. Kerzenchartdarstellung)

Betrachtungszeitraum: 05.03.2018 – 08.03.2023. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de/underlying/US4581401001

Turbo Bull Open End-Optionsschein auf Intel für eine Spekulation auf einen Anstieg der Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in US-Dollar Abstand Knock-Out Hebel Letzter Bewertungstag
Intel HC09SU 0,44 21,35193 17,27% 5,62 Open End
Intel HB9WA1 0,19 24,025456 6,91% 13,21 Open End
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 09.03.2023; 14:16 Uhr

Turbo Bear Open End-Optionsschein auf Intel für eine Spekulation auf einen Kursverlust der Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in US-Dollar Abstand Knock-Out Hebel Letzter Bewertungstag
Intel HC00ZQ 0,52 31,143213 20,66% 4,75 Open End
Intel HC4CGU 0,23 28,007197 8,51% 10,86 Open End
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 09.03.2022; 14:18 Uhr

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