Wochenausblick: DAX rettet Wochenplus. Auto- und Bankaktien stark gefragt!


Die erste Woche im neuen Jahr hatte zwei recht unterschiedliche Halbzeiten. In der ersten Wochenhälfte demonstrierten die Bullen ihre Stärke und stachen Meldungen rund um den Corona-Virus einfach aus. In der zweiten Halbzeit konterten die Bären mit tatkräftiger Unterstützung der Fed. Die bevorstehende Zinswende in den USA sorgte für große Verunsicherung und schickte die Notierungen auf Talfahrt. Beim DAX® und CAC®40 blieb dennoch ein leichtes Wochenplus. Der EuroStoxx®50 schloss die Woche kaum verändert. Kommende Woche warten eine Reihe von Wirtschaftsdaten auf die Anleger. Zudem startet die Bilanzsaison. Investoren sollten sich darauf einstellen, dass in den kommenden Tagen einige Unternehmen bereits mit ersten Eckdaten aufwarten werden.

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Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung signalisiert, dass die Zinswende in den USA möglicherweise früher kommt als von vielen Marktteilnehmern erwartet wurde. Dies sorgte im Wochenverlauf für einen deutlichen Aufschlag bei den Renditen langfristiger Staatspapiere. Die Rendite 10jähriger Bundesanleihen notierte zum Wochenschluss nur noch knapp unter der Nulllinie und die Rendite vergleichbarer US-Papiere erreichte mit 1,78 Prozent den höchsten Stand seit Januar 2020. Die Notierungen der Edelmetalle Gold und Silber gaben daraufhin deutlich nach. Am Ölmarkt zeigte sich das entgegengesetzte Bild. Die niedrigen Lagerbestände in den USA trugen dazu bei, dass der Preis für ein Barrel Brent Crude Oil im Wochenverlauf um rund fünf Prozent auf 81,70 US-Dollar zulegte.

Unternehmen im Fokus

In der abgelaufenen Woche standen vor allem Automobil- und Banktitel bei den Anlegern auf der Einkaufsliste. Bankaktien profitierten dabei vor allem von Anstieg der Anleiherenditen. In der zweiten Reihe legten die Anteilsscheine von Deutsche Lufthansa, Heidelberger Druck und Vitesco jeweils zweistellig zu. Zu den größten Verlierern zählten Internetdienstleister wie Delivery Hero und HelloFresh.

Zu den stärksten Themen- und Strategiepapieren zählten in der abgelaufenen Woche der Stoxx® Europe 600 Automobile & Parts Index und der Stoxx® Europe 600 Banks Index.

Kommende Woche präsentiert sich BioNTech auf einer Healthcare Konferenz. Ende der Woche läuten JP Morgan und Wells Fargo die Berichtssaison ein.

Wichtige Termine

MONTAG, 10. JANUAR

  • Deutschland – Sentix Konjunkturindex, Januar
  • Europa – Arbeitsmarkt, November

DIENSTAG, 11. JANUAR

  • USA – Aussage des Vorsitzenden der Federal Reserve, Jerome Powell, bei einer Anhörung des Bankenausschusses des Senats, bei der es um seine Wiederernennung zum Vorsitzenden des Gouverneursrats der Federal Reserve geht

MITTWOCH, 12. JANUAR

  • China – Verbraucherpreise, Dezember
  • China – Erzeugerpreise, Dezember
  • Deutschland – Großhandelspreise, Dezember
  • Europa – Industrieproduktion Euro-Zone, November
  • USA – Verbraucherpreise, Dezember

DONNERSTAG, 13. JANUAR

  • China – Außenhandel, Dezember
  • USA – Erzeugerpreise, Dezember
  • USA – Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche bis zum 8. Januar

FREITAG, 14. JANUAR 

  • Frankreich – Verbraucherpreise, Dezember endgültig
  • USA – Einzelhandelsumsatz, Dezember
  • USA – Einfuhrpreise, Dezember
  • USA – Industrieproduktion, Dezember

    Chart: DAX®

    Widerstandsmarken: 16.060/16.250/16.300 Punkte

    Unterstützungsmarken: 15.600/15.730/15.850 Punkte

    Der DAX® tauchte zum Wochenschluss unter die Marke von 16.000 Punkte. Kurzzeitig sank der Index sogar auf die 61,8%-Retracementlinie bei 15.850 Punkten. Solange dieses Level nicht unterschritten wird, besteht die Chance auf eine Gegenbewegung in Richtung 16.060 Punkten. Unterhalb von 15.850 Punkten könnten die Bären Aufwind bekommen und eine größere Konsolidierung einleiten.

    DAX®in Punkten; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

    Betrachtungszeitraum: 14.10.2021– 07.01.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

    DAX®in Punkten; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

    Betrachtungszeitraum: 08.01.2015– 07.01.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle:tradingdesk.onemarkets.de

    Discount-Call-Optionsscheine auf den DAX®

    Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Cap-Level (obere Kursgrenze)in Pkt. Finaler Bewertungstag
    DAX® HB1SB5 0,32* 16.400 16.500 15.02.2022
    DAX® HB1LA5 0,53* 16.100 16.200 15.02.2022
    * max. Rückzahlungsbetrag 1 Euro; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 07.01.2022; 18:00 Uhr

    Discount-Put-Optionsscheine auf den DAX®

    Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in Pkt. Cap-Level (untere Kursgrenze) in Pkt. Finaler Bewertungstag
    DAX® HB1SBK 0,91* 16.700 16.600 15.02.2022
    DAX® HB1SBD 0,72* 16.400 16.300 15.02.2022
    *max. Rückzahlungsbetrag 1 Euro; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 07.01.2022 18:01 Uhr

    Informationen rund um die Funktionsweise von Discount-Optionsscheinen und zahlreichen anderen Produkten finden Sie hier bei onemarkets Wissen.

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    Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

    Diese Informationen stellen keine Anlageberatung, sondern eine Werbung dar. Das öffentliche Angebot erfolgt ausschließlich auf Grundlage eines Wertpapierprospekts, der von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ("BaFin") gebilligt wurde. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Empfehlung zu verstehen, diese Wertpapiere der UniCredit Bank AG zu erwerben. Allein maßgeblich sind der Prospekt einschließlich etwaiger Nachträge und die Endgültigen Bedingungen. Es wird empfohlen, diese Dokumente vor jeder Anlageentscheidung aufmerksam zu lesen, um die potenziellen Risiken und Chancen bei der Entscheidung für eine Anlage vollends zu verstehen. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.

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    Autor: Richard Pfadenhauer

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