Gefasste Aktienmärkte, nervöser Ölmarkt


Märkte gefasst trotz Kriegshandlungen zwischen Israel und Iran


Die kriegerischen Angriffe zwischen Israel und dem Iran dauerten über das Wochenende unvermindert an. Eine baldige Entspannung zeichnet sich nicht ab. Der weitere Fortgang dürfte die Finanzmarktteilnehmer in der laufenden Woche maßgeblich beschäftigen. Gleichwohl hielten sich am Freitag die Verluste der großen Aktienindizes dies- und jenseits des Atlantiks noch in einem sehr überschaubaren Maß. DAX und S&P 500 verloren jeweils gut 1 %. Die Renditen von Anleihen tendierten angesichts steigender Ölpreise etwas höher. Brent-Öl notiert mit 75 US-Dollar pro Fass rund 12 % höher als vor acht Tagen.

USA von Attentaten erschüttert


In den USA drehte sich die innenpolitische Gewaltspirale weiter: Bei Attentaten auf Politiker der Demokratischen Partei wurde eine Abgeordnete des Repräsentantenhauses von Minnesota und ihr Ehemann zuhause erschossen. Ein Mitglied des Senats von Minnesota und seine Frau wurden angeschossen, überlebten aber. Der mutmaßliche Täter wurde inzwischen gefasst.

G7-Treffen in stürmischen Zeiten


Gestern begann das Treffen der G7-Staaten in Kanada. Zu besprechen haben die Staats- und Regierungschefs zwar eine immense Liste an Themen. Weitreichende Beschlüsse erwarten wir gleichwohl nicht. Das Treffen dauert noch bis zum Dienstag.

G7-Treffen in stürmischen Zeiten


Die Konjunkturdaten genießen angesichts der dramatischen geopolitischen Entwicklungen wenig Aufmerksamkeit an den Märkten. Dabei verzeichnete der Index des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan am Freitag einen unerwartet deutlichen Anstieg von 52,2 auf 60,5 Punkte - was allerdings immer noch ein niedriger Wert ist. China meldete heute früh überraschend starke Einzelhandelsumsätze im Mai.

Woche der Zinsentscheide


Eine Reihe von Notenbanken stellen in der neuen Woche turnusgemäß ihre Geldpolitik auf den Prüfstand. Prominenteste Vertreterin ist die US-amerikanische Fed am Mittwoch. Wir halten es für nahezu gesichert, dass die US-Notenbank ihr Leitzinsband unverändert bei 4,25 % bis 4,50 % belassen wird. Spannung verspricht der Zinsentscheid dennoch, da die Währungshüter eine Aktualisierung ihrer Projektionen für Konjunktur, Inflation und Leitzinsen veröffentlichen werden. Bereits morgen früh dürfte die Bank of Japan unserer Einschätzung nach eine Fortführung ihrer aktuellen Geldpolitik bekanntgeben. Die Notenbank ist zwar grundsätzlich auf Zinserhöhungskurs. Sie dürfte mit einem nächsten Zinsschritt aber abwarten, bis sie mehr Klarheit über den Ausgang des Handelskonflikts mit den USA hat. In Europa eröffnet die schwedische Riksbank am Mittwoch den Reigen der Zinsentscheide. Ökonomen erwarten mehrheitlich eine Zinssenkung von 2,25 % auf 2,00 %. Es folgt am Donnerstagvormittag die Schweizerische Nationalbank. Wir rechnen mit einer neuerlichen Leitzinssenkung von 0,25 % auf 0,00 %, da die Inflation in der Schweiz jüngst sogar in den negativen Bereich rutschte. Unveränderte Leitzinsen dürften hingegen am Donnerstag die Bank of England (4,25 %) und die norwegische Norges Bank (4,50 %) verkünden.


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