Anleger gehen vor Preisdaten in Deckung


Vorsicht ist die Mutter der …


Mit Blick auf den Zeitpunkt der US-Leitzinswende zeigten sich die Anleger zuletzt völlig verunsichert: Galt bis vor wenigen Wochen noch ein erster Zinssenkungsschritt im Juni – spätestens jedoch im Juli – als ausgemachte Sache, erwarten die Anleger einen solchen inzwischen frühestens nach der Sommerpause. Dem Bündel an zuletzt schwächeren Signalen zum Trotz (beide ISM-Indizes unter 50 Punkte, US-Stellenaufbau weit unter Konsens, wöchentlich neu registrierte Arbeitslose auf 36-Wochen-Hoch, US-Konsumentensentiment mit markantem Einbruch) befürchtet eine Minderheit der Markteilnehmer sogar, dass der nächste Zinsschritt der Fed nochmals nach oben anstatt nach unten zeigen könnte. Im Vorfeld der für morgen terminierten Zahlen zu den US-Verbraucherpreisen für April, welche die Haltung der US-Währungshüter durchaus in die eine wie die andere Richtung verschieben könnten, zeigten sich die Anleger zu Wochenbeginn daher vorsichtig und gingen etwas in Deckung. Nach der mehr als veritablen Rally der Vorwoche kam es gestern jedenfalls zu geringfügigen Gewinnmitnahmen: Während DAX und Euro Stoxx 50 um 0,16 % bzw. 0,12 % sanken, gab der US-amerikanische S&P 500 allerdings nur um 0,02 % nach.

Vorspiel für Mittwoch


Die heute Nachmittag um 14:30h unserer Zeit anstehenden Daten zur Entwicklung der US-Produzentenpreise im April lassen sich in gewisser Weise als Vorspiel zu den morgigen Zahlen zur Verbraucherpreisinflation interpretieren. In der Headline wird für die heutigen Daten sowohl auf Monatsbasis (0,3 %e ggü. 0,2 % im März) als auch in der Jahresrate (2,2 %e ggü. 2,1 % im März) ein leichter Anstieg erwartet. In der Kernrate, also ohne Preise für Nahrungsmittel und Energie, wird allerdings von einem unveränderten (MoM), respektive sogar um einen Zehntelprozentpunkt rückläufigen (YoY) Niveau ausgegangen.

Jedes achte DAX-Unternehmen


Im deutschen Blue-Chip-Index DAX geht es heute rund: Mit Bayer, Brenntag, Hannover Rück, Porsche Automobil Holding und Rheinmetall berichtet jedes achte Indexmitglied zum abgelaufenen Geschäftsquartal. Zudem gewährt aus dem US-amerikanischen S&P 500 die Baumarktkette Home Depot einen Blick in ihre Bücher

Und sie sprechen doch miteinander


Selten war die politische Stimmung zwischen den USA und China so angespannt und eisig wie derzeit. In Sachen „möglicher Gefahren durch den Einsatz künstlicher Intelligenz“ tauschten sich die beiden Großmächte gestern allerdings trotzdem aus – und dies sogar auf höchster Ebene. Ein seltenes Signal der Annäherung – oder doch vielmehr eine aus großer Sorge heraus geborene Notwendigkeit? Im Rahmen eines dreieinhalbstündigen Videogesprächs präsentierten die Präsidenten Joe Biden und Xi Jinping ihre jeweiligen Positionen. Im Mittelpunkt stand dabei insbesondere die Frage, ob der Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Steuerung der jeweiligen Atomwaffenarsenale nicht besser verboten werden sollte.


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