Weltwirtschaft trotzt allen Widrigkeiten


Tiefpunkt in Deutschland erreicht


Die Konjunkturerwartungen für Deutschland (ZEW-Indikator) haben sich von -11,4 Punkten im September auf -1,1 Punkte im Oktober aufgehellt. Die Einschätzung der Lage hat sich indes verschlechtert, wenn auch nur leicht. Der entsprechende Index sank im Oktober um einen halben Punkt auf -79,9 Punkte. Damit dürfte in Deutschland der konjunkturelle Tiefpunkt erreicht sein. Wir erwarten für das nächste Woche zur Veröffentlichung anstehenden ifo Geschäftsklima einen Anstieg. Der Krieg im Nahen Osten hat nach ZEW-Angaben keinen starken Einfluß auf die Konjunkturerwartungen gehabt.

US-Einzelhandel überrascht positiv


Die US-Einzelhandelsumsätze sind im September 2023 um 0,7 % gegenüber dem Vormonat geklettert und haben damit die Erwartungen deutlich übertroffen. Zudem wurde er Anstieg im August nach oben revidiert. Angesichts dieser Zahlen ist es durchaus möglich, daß die US-Wirtschaft im abgelaufenen Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von knapp 6 % gegenüber dem Vorquartal gewachsen ist. Diese Dynamik der US-Wirtschaft überrascht in Anbetracht der zurückliegenden Leitzinsanhebungen der US-Notenbank. Mit dem Ende der Stundung der Studentenschulden steht jedoch neues Ungemach ins Haus. Irgendwann läuft auch in den Vereinigten Staaten das Faß über. Nach unserer Prognose wird sich das US-Wachstum im Jahr 2024 auf eine Rate von 0,5 % abschwächen.

Wachstum in China über Erwartung


Die chinesische Statistikbehörde NBS meldete heute früh zwar, daß die Veränderungsrate der Wirtschaftsleistung im Reich der Mitte gegenüber dem Vorjahresquartal von 6,3 % im zweiten Quartal 2023 auf 4,9 % im dritten Quartal 2023 sank. Die im Vorfeld befragten Volkswirte hatten indes einen noch stärkeren Rückgang erwartet. Die Betrachtung der Veränderungsrate gegenüber dem Vorquartal zeigt sogar eine Beschleunigung der Wirtschaftstätigkeit. Auch die für September veröffentlichten Daten zur Industrieproduktion und zu den Einzelhandelsumsätzen überraschten auf der Oberseite. Das Bündel der staatlichen Stützungsmaßnahmen entfaltet offenbar doch eine Wirkung. Der Renminbi und die Währungen von Australien und Neuseeland legten nach Veröffentlichung der Wachstumszahlen zu.


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