LBBW Morgeninfo: Mehr Moll als Dur in der Weltwirtschaft


GOP erringt Mehrheit im Haus


Einige Sitze für das US-Repräsentantenhaus werden zwar noch ausgezählt, aber seit gestern steht fest, dass die Republikaner die Mehrheit der Sitze errungen haben. Es ist nun zu hoffen, dass die im nächsten Jahr anstehende Erhöhung der US-Staatsschuldenobergrenze trotz der republikanischen Mehrheit im Repräsentantenhaus geräuschlos über die Bühne gehen wird. In der Vergangenheit hat der Streit um die Erhöhung der Schuldengrenze die Vereinigten Staaten oftmals an den Rand der Zahlungsunfähigkeit gebracht.

Siemens verdoppelt Gewinn


Der Münchner Mischkonzern hat im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2021/ 2022 seinen Nettogewinn gegen über dem Vorjahresquartal auf 2,7 Mrd. Euro verdoppelt. Somit scheint sich der Elektronikriese vom Abschwung der Weltwirtschaft entkoppelt zu haben. Die Aktie schloß gestern mit knapp 7 % im Plus.

Höhere Steuern in Großbritannien


UK-Schatzkanzler Jeremy Hunt hat im Rahmen seiner gestrigen Haushaltsrede Konsolidierungsmaßnahmen im Volumen von 55 Mrd. Pfund Sterling (entspricht 2,4 % des BIP) angekündigt, darunter eine Reduzierung der Einkommensgrenze für den Spitzensteuersatz. Diese restriktiven Maßnahmen verfolgen das Ziel, das Verhältnis von Staatsverschuldung zu Wirtschaftsleistung zu senken. Diese sind nötig geworden, nachdem Amtsvorgänger Kwarteng das Vertrauen der Märkte in die Solidität der britischen Staatsfinanzen verspielt hatte. Angesichts dessen trat in den Hintergrund, dass sich die britische Wirtschaft nach Ansicht des britischen Haushaltsbüros OBR bereits in einer Rezession befindet. Da die Haushaltspläne im Grundsatz schon vorher bekannt waren, reagierte das Pfund Sterling kaum auf die Rede des Schatzkanzlers.

Index der Philadelphia-Fed stürzt ab


Der von der Federal Reserve Bank of Philadelphia erhobene Index für die Stimmung der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in ihrem Distrikt stürzte von -8,7 Punkten im Oktober auf -19,4 Punkte im November ab. Nun ist davon auszugehen, dass auch der landesweit erhobene ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe im November unter die Expansionsschwelle fallen wird.

Fed-Bullard für höhere Leitzinsen


Der als einflußreich geltende Präsident der Federal Reserve Bank of St. Louis, James Bullard, vertritt die Ansicht, dass die US-Leitzinsen mindestens auf 5,00 % bis 5,25 % erhöht werden müssen, um die Inflation wirksam zu bekämpfen. Im Zuge dieser Äußerungen zogen die Renditen am US-Staatsanleihemarkt spürbar an.



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