Daimler: Abgaswerte im Fokus


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Daimler: Abgaswerte im Fokus
Zu den beliebtesten Modellen von Daimler in den USA gehören die C- und E-Klasse sowie die GLE-Geländewagen. Das geht aus der am vergangenen Freitag veröffentlichten US-Monatsverkaufsstatistik für Mai 2017 hervor. Die bevorzugten Modelle sind nicht unbedingt für ihre Sparsamkeit in Sachen Treibstoffverbrauch bekannt. Durch den angekündigten US-Ausstieg aus dem Klimavertrag könnte die Vorliebe für Straßenkreuzer angeheizt werden, da nicht auszuschließen ist, dass die US-Regierung die Abgas-Vorschriften für Autos lockert. Doch noch ist es nicht so weit. Stattdessen wurde vergangene Woche in Kalifornien dem Antrag von Investoren auf eine Sammelklage stattgegeben, um juristisch zu klären, ob Daimler überhöhte Stickoxid-Emissionen von Dieselfahrzeugen zu spät öffentlich gemacht hat. Wer daher bei einem angedachten Engagement in der Daimler-Aktie einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste schätzt, kann sich beispielsweise das UBS Bonus Zertifikat auf Daimler (WKN UW69SC) genauer anschauen. (Stand: 06.06.2017)*

Für Daimler kann die zugelassene Sammelklage in den USA als Rückschlag betrachtet werden. Denn Kläger können in Sammelklagen ihre Kräfte bündeln, was oftmals erheblich höhere Entschädigungen nach sich zieht. Das Unternehmen zeigt sich dennoch kämpferisch. Ein US-Pressesprecher von Daimler wird in einem Handelsblatt-Bericht vom vergangenen Freitag mit den folgenden Worten zitiert: „Wir halten die Klagen für unbegründet und werden uns dagegen mit sämtlichen juristischen Mitteln zur Wehr setzen.“ Positiv zu bewerten ist, dass US-Aufsichtsbehörden in besagter Sache bislang keine Klage erhoben haben. In Deutschland ermittelt hingegen die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Autobauer. Die anhängige Sammelklage ist zivilrechtlicher Natur und richtet sich gegen Daimler und drei Spitzenmanager, inklusive Vorstandschef Dieter Zetsche. (Stand: 06.06.2017)*

Grund für die bisherige Zurückhaltung der US-Behörden könnte sein, dass Dieselfahrzeuge für Daimler in den USA eine untergeordnete Rolle spielen. Laut Recherchen des Handelsblatts machen sie weniger als ein Prozent des US-Umsatzes aus. Die schlechte Publicity scheint dennoch ihre Wirkung zu zeigen. Zumindest belegt die US-Monatsverkaufsstatistik für Mai 2017, dass die Daimler-Tochter Mercedes-Benz USA in den ersten fünf Monaten 2017 in den USA insgesamt nur 132.966 Fahrzeuge verkaufen konnte. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht das einem Rückgang von 1,0 Prozent. Es ist allerdings nicht auszuschließen, dass sich die Stimmungslage in den USA für Autobauer durch den Ausstieg der US-Regierung aus dem Pariser Klimaabkommen aufhellt. So mutmaßte Analyst Jürgen Pieper von der Privatbank Metzler am vergangenen Freitag gegenüber dem Magazin „Börse Online“: „Die Nachrichten aus den USA sind grundsätzlich gut für die Autobauer, möglicherweise werden nun auch Abgas-Vorschriften gelockert.“ (Stand: 06.06.2017)*

Wer daher mit dem Gedanken spielt, in die Daimler-Aktie zu investieren, könnte aufgrund der aktuell eher unübersichtlichen Gemengelage einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste schätzen. Solch einen Teilschutz bietet zum Beispiel das Bonus Zertifikat (WKN UW69SC). Dessen Barriere ist bei 55 Euro eingezogen, was aktuell 16,5 Prozent unter dem derzeitigen Aktienkurs von 65,88 Euro liegt. Das theoretische Risiko für einen unerwünschten Barrierebruch während der Laufzeit liegt laut der finanzmathematisch berechneten Barrierebruch-Wahrscheinlichkeit momentan bei 31,2 Prozent. Weiterführende Erklärungen zur Barrierebruch-Wahrscheinlichkeit finden Sie hier. (Stand: 06.06.2017)*



Die Chance: Das UBS Bonus Zertifikat auf Daimler (WKN UW69SC) sieht zum Laufzeitende am 16. Februar 2018 mindestens die Zahlung des Bonus Levels von 80 Euro vor, wenn die Daimler-Aktie vom aktuellen Kurs von 65,88 Euro während der Laufzeit nie auf oder unter die derzeit 16,5 Prozent entfernte Barriere bei 55 Euro fällt. Da das Zertifikat aktuell 73,53 Euro kostet, ergibt sich zum Laufzeitende – ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter – eine Seitwärtsrendite von 8,8 Prozent oder 12,5 Prozent p.a. Doch es ist auch mehr möglich: Klettert die Daimler-Aktie bis zum Verfalltag über den Bonus Level, wird das Zertifikat entsprechend des höheren Aktienkurses getilgt. Bitte beachten Sie auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. (Stand: 06.06.2017)

Das Risiko: Das Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Berührt oder unterschreitet die zugrundeliegende Daimler-Aktie bis einschließlich zum Verfalltag am 16. Februar 2018 mindestens einmal die Barriere bei 55 Euro, entfällt die Mindesttilgung entsprechend des Bonus Levels von 80 Euro. In diesem Fall erhalten Anleger am Laufzeitende je Zertifikat einen Auszahlungsbetrag, der dem Schlusskurs der Daimler-Aktie am Verfalltag entspricht, sodass dann Verluste auf das eingesetzte Kapital wahrscheinlich sind. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. Zu beachten ist zudem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können; das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hier auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt, für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund einer Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung der Aktie oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist.

UBS Bonus Zertifikat auf Daimler (EUR)
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