Deutsche Telekom – Widerstand der US-Demokraten gegen Fusion


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Eigentlich lautet eine geläufige Börsenweisheit: „Politische Börsen haben kurze Beine.“ Für die Deutsche Telekom könnte dieser Spruch aber möglicherweise um den Zusatz „die jedoch recht lange trippeln können“ erweitert werden.

Denn immerhin haben mehrere von Demokraten geführte Bundesstaaten Klagen gegen die geplante Fusion zwischen der Telekom-Tochter T-Mobile US und Sprint eingereicht. Somit könnte die geplante Konsolidierung in der US-Mobilfunkbranche Bestandteil der Kampagne der im Herbst 2020 anstehenden Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten werden. Derweil muss die Lufthansa die eigene Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr kürzen.

Beide Situationen bergen für die beteiligten Aktien Kursrisiken, die mit Hilfe bestimmter Produkttypen bis zu einem gewissen Grad abgefedert werden können. Welche Produkttypen das zum Beispiel sein könnten, erfahren Sie in den Beiträgen der heutigen Ausgabe.

Wir wünschen Ihnen in jedem Fall viel Spaß beim Lesen und natürlich viel Erfolg an der Börse.

Ihr UBS KeyInvest-Team

 
Deutsche Telekom – Widerstand der US-Demokraten gegen Fusion
Die Deutsche Telekom könnte vom US-Justizministerium grünes Licht für die geplante Fusion der Tochter T-Mobile US mit dem Rivalen Sprint erhalten. Nach einem Bericht der „New York Times“ vom vergangenen Freitag müssten hierfür lediglich bestimmte Geschäftsteile und Funkfrequenzen abgegeben werden. Während die Wettbewerbswächter beim dritten Fusionsanlauf der derzeitigen Nummer drei und vier des US-Mobilfunkmarktes endlich einlenken könnten, formiert sich von Seiten der Politik Widerstand. So haben mehrere US-Bundesstaaten Klagen gegen die geplante Fusion eingereicht. Wer dennoch in die Aktie der Deutschen Telekom einsteigen und dabei einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste zum Einsatz bringen möchte, könnte zum Beispiel das UBS Bonus Zertifikat auf Deutsche Telekom (WKN UY5MGX) interessant finden. (Stand: 17.06.2019)*

Der US-Mobilfunktochter der Deutschen Telekom und Sprint droht ein langwieriger Rechtsstreit. Die Generalstaatsanwaltschaften von zehn demokratisch geführten US-Bundesstaaten haben Klage gegen die geplante Fusion eingereicht. Die New Yorker Generalstaatsanwältin sprach in diesem Zusammenhang laut der „Tagesschau“ von einer „verbraucherschädigenden jobkillenden Megafusion, die unsere Anti-Kartell-Gesetze verhindern sollten“. So könnte sich die Genehmigung des Mobilfunkzusammenschlusses, der ein Unternehmen mit einem Marktanteil von 29,6 Prozent entstehen lassen würde, bis ins nächste Jahr verzögern. Telekom-Chef Tim Höttges zeigt sich vom Gelingen der Fusion überzeugt und meinte gegenüber dem besagten Nachrichtensender: „Es gibt keinen Plan B, weil wir den Deal haben wollen.“ Nach Einschätzung des Researchhauses MoffettNathanson sind die Chancen für eine Fusion allerdings inzwischen auf 33 Prozent gesunken. (Stand: 17.06.2019)*

 

Die Chance: Das UBS Bonus Zertifikat auf Deutsche Telekom (WKN UY5MGX) kombiniert einen Barriere-bedingten Teilschutz gegen begrenzte Kursverluste mit der Chance auf eine attraktive Seitwärtsrendite. Das Zertifikat kostet aktuell 16,10 Euro und sieht zum Laufzeitende am 19. Juni 2020 mindestens die Zahlung des Bonus Levels in Höhe von 17,50 Euro vor, wenn die Aktie der Deutschen Telekom vom aktuellen Kurs von 15,41 Euro während der Laufzeit nie auf oder unter die derzeit 15,7 Prozent entfernte Barriere von 13 Euro fällt. Ohne Berücksichtigung produktexterner Kosten Dritter ergibt sich dadurch zum Laufzeitende eine mögliche Seitwärtsrendite von aktuell 8,7 Prozent oder 8,5 Prozent p.a. Aber es ist auch mehr möglich: Sollte die Aktie bis zum Laufzeitende an Wert zulegen und am 19. Juni 2020 über dem Bonus Level von 17,50 Euro schließen, ist die Kursgewinnchance des Zertifikats rein rechnerisch nicht begrenzt. Denn der Bonus Level stellt keinen Cap dar, sodass sich der Tilgungsbetrag je Zertifikat nach dem Schlusskurs der Aktie am Laufzeitende richtet, wenn dieser über 17,50 Euro liegt. (Stand: 17.06.2019)
 
Das Risiko: Das Zertifikat ist nicht kapitalgeschützt. Berührt oder unterschreitet die zugrundeliegende Aktie der Deutschen Telekom bis einschließlich zum Verfalltag am 19. Juni 2020 mindestens einmal die Barriere bei 13 Euro, entfällt die Tilgung entsprechend des Bonus Levels von 17,50 Euro. In diesem Fall erhalten Anleger am Laufzeitende je Zertifikat eine Aktie der Deutschen Telekom geliefert, sodass dann Verluste wahrscheinlich sind. Bitte beachten Sie, dass der letzte Börsenhandelstag am 18. Juni 2020 ist, sodass am Verfalltag kein Verkauf über die Börse mehr möglich ist. Eventuelle Dividenden der Aktie werden nicht an Zertifikatinhaber ausgeschüttet. Zu beachten ist zudem, dass Zertifikate während der Laufzeit Markteinflüssen (Volatilität, Entwicklung des Basiswertes, etc.) unterworfen sind, die ihren Wert (auch nachteilig) beeinflussen können; das kann bei einem vorzeitigen Verkauf zu Verlusten auf das eingesetzte Kapital führen. Produktexterne Kosten Dritter können die zum Laufzeitende hin in Aussicht gestellten potenziellen Renditen (Seitwärtsrendite) schmälern. Bitte beachten Sie hierzu auch die Hinweise zu Renditeangaben am Ende des Newsletters. Die Emittentin beabsichtigt für eine börsentägliche (außerbörsliche) Liquidität in normalen Marktphasen zu sorgen. Investoren sollten jedoch beachten, dass ein Verkauf des Zertifikats gegebenenfalls nicht zu jedem Zeitpunkt möglich ist. Da Zertifikate als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung unterliegen, tragen Anleger zudem das Adressausfallrisiko der Emittentin und damit das Risiko, das eingesetzte Kapital im Falle eines Ausfalls der Emittentin (zum Beispiel aufgrund einer Insolvenz) – unabhängig von der Entwicklung der Aktie oder anderer preisbeeinflussender Marktfaktoren – zu verlieren. Detaillierte Angaben über die Emittentin können dem Wertpapierprospekt entnommen werden, der nachfolgend zum Download bereitsteht und auch kostenlos bei der Emittentin bzw. einer von ihr benannten Stelle erhältlich ist.
 

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