EUR/USD – Die Lage spitzt sich weiter zu


EUR/USD – Die Lage spitzt sich weiter zu

Rückblick: Seit dem gescheiterten Ausbruchsversuch über den Widerstand bei 1,155 USD im Januar dieses Jahres setzte sich der übergeordnete Abwärtstrend bei EUR/USD in Richtung der zentralen Unterstützung bei 1,130 USD fort. Diese Marke wurde Mitte Februar ein weiteres Mal unterschritten und im Anschluss auch das Verlaufstief bei 1,121 USD gebrochen. Ausgehend von einem neuen Jahrestief bei 1,117 USD setzte im März eine weitere Erholung ein, die diesmal an der Hürde bei 1,142 USD stoppte. Seither dominiert eine volatile Abwärtsbewegung, die das Währungspaar Mitte April bis 1,110 EUR ausverkaufte. Die daraufhin einsetzende Gegenbewegung wurde von den Bären noch vor der 1,130 USD-Marke abgefangen. Seither konsolidiert das Paar den jüngsten Einbruch oberhalb der 1,117 USD-Marke.  

Ausblick: Noch haben die Verkäufer EUR/USD fest im Griff. Allerdings sollte man die Bullen nicht unterschätzen, denn die Schwankungsanfälligkeit der letzten Wochen zeigt auch, dass sie jede Chance nutzen, um den Bären  Paroli  zu bieten.  Die  Short-Szenarien: Ein weiterer Rückfall unter 1,117 USD könnte bereits zu Abgaben bis 1,110 und 1,106 USD führen. Unterhalb dieser Unterstützungszone käme es zu einer Beschleunigung des Einbruchs und einem Angriff auf die Haltemarke bei 1,085 EUR. Auf diesem Niveau sollten die Bullen wieder eingreifen, da sonst ein Kursrutsch bis 1,045 USD drohen würde. Die Long-Szenarien: Ein Ausbruch über den Widerstand bei 1,121 USD dürfte das Paar zwar kurzzeitig beflügeln, doch schon an der Hürde bei 1,130 USD könnte dieser Anstieg enden und die Bären erneut zuschlagen. Oberhalb von 1,130 USD wäre dagegen mit einer Erholung bis 1,142 USD zu rechnen. Kann auch diese Barriere überschritten werden, stünde die 1,155 USD-Marke auf der Agenda.  

EUR/USD – 6-Monats-ChartStand 10.05.2019, 7:00 Uhr; Quelle: BörseGo AG
EUR/USD – 5-Jahres-ChartStand 10.05.2019, 7:00 Uhr; Quelle: BörseGo AG

WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
UV1B4P 1,0523 16,05 6,23 EUR
UY354P 1,0841 29,40 3,40 EUR
WKN SL/KO/Strike* Hebel Briefkurs
UV72B7 1,1933 15,69 6,37 EUR
UX73W2 1,1636 26,87 3,72 EUR

*SL = Stop-Loss (Mini-Futures) / KO = Knock Out (Turbos) / Strike = Ausübungspreis (Optionsscheine); Weitere passende Produkte sowie Informationen zu Chancen und Risiken finden Sie unter: www.ubs.com/keyinvest Stand 10.05.2019, 7:00 UhrAktuelle Kurzmeldungen

  • USA führen neue Sonderzölle gegen China ein
    Die USA haben die bereits angekündigte Erhöhung von zusätzlichen Zöllen für Importe aus China offiziell gemacht. In einem am Donnerstag veröffentlichten Dokument im Federal Register heisst es, der US-Handelsbeauftragte habe eine Direktive von Präsident Trump umgesetzt und beschlossen, die Zölle von 10 auf 25% zu erhöhen. Betroffen sind von Freitag an China-Importe im Wert von 200 Milliarden USD.
  • US-Handelsbilanzdefizit weitet sich aus
    Das Defizit in der Handelsbilanz der USA ist im März leicht gestiegen. Es lag bei 50,00 Milliarden USD nach revidiert 49,29 Milliarden USD im Vormonat. Volkswirte hatten mit einem Passivsaldo von 51,4 Milliarden USD gerechnet.
  • Weniger Insolvenzen in Deutschland
    Im Februar meldeten die deutschen Amtsgerichte 1.579 Unternehmensinsolvenzen. Das waren nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 2,8 % weniger als im Februar 2018. Die meisten Unternehmensinsolvenzen gab es mit 282 Fällen im Wirtschaftsbereich Handel. Unternehmen des Baugewerbes stellten 248 Insolvenzanträge. 
Mit freundlichen Grüßen

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