Euro/US-Dollar knackt wichtige Hürde!


Seit etwa drei Jahren wird der Euro/US-Dollar-Wechselkurs maßgeblich von der Wende in der US-Zinspolitik bestimmt. Zunächst wurde das US-Anleihenkaufprogramm zurückgefahren. Dann begann die US-Notenbank, an der Zinsschraube zu drehen. Im März 2017 war es erneut soweit. Insgesamt gute US-Wirtschaftsdaten könnten dafür sorgen, dass 2017 weitere Erhöhungen folgen. Die jüngste Erhöhung gab dem US-Dollar keinen neuen Auftrieb. Im Gegenteil: Seit Anfang April hat der Euro gegenüber dem Dollar kräftig zugelegt. Der Grund könnte ein Stimmungswandel der Investoren gegenüber der EZB sein.

Trader und Anleger aufgepasst:

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Zwar beteuert der Chef der europäischen Notenbank, Mario Draghi, bis auf weiteres an den niedrigen Zinsen festzuhalten. Dennoch scheinen sich die Marktteilnehmer in Europa allmählich für ein Ende der ultralockeren Geldpolitik vorzubereiten. Das europäische Anleihenkaufprogramm wurde per April von 80 Mrd. auf 60 Mrd. Euro pro Monat gestutzt. Ob das Programm über 2017 hinaus fortgesetzt wird, dürfte dann maßgeblich von der Inflationsrate abhängen. Der Stimmungswechsel unter den Investoren sorgte dafür, dass die Zinsdifferenz von 10jährigen US-Anleihen zum deutschen Pendant von zeitweise über 210 auf aktuell 189 Basispunkte sank. Setzt sich der Kurs fort, könnte der Wechselkurs nachhaltig zulegen. Sollte die US-Fed ihren Kurs jedoch verschärfen, könnte der Kurs wieder die Richtung wechseln.

Mit Knock-Out-Produkten können Anleger an Trends am Devisenmarkt teilnehmen. Wichtig ist jedoch, die richtige Währungsrelation zu beobachten. Ein rückläufiger Euro/US-Dollar-Kurs bedeutet, dass der Euro schwach beziehungsweise der Dollar stark wird. Anleger, die also mit einem stärker werdenden Euro rechnen, sollten beispielsweise einen Turbo Bull auf den Euro/US-Dollar-Wechselkurs wählen. Rechnet er hingegen mit einem starken Dollar, macht ein Turbo Bear auf den Wechselkurs Sinn. Neben dem richtigen Produkttyp sollten auch die Basispreise mit Bedacht gewählt werden. Schließlich gibt es Produkte mit einem Hebel von 100 und mehr, die entsprechend hohe Verlustrisiken bergen. Währungen bewegen sich zwar meist deutlich behutsamer als Aktien. Dennoch können Entscheidungen von Notenbanken oder Wirtschaftsdaten kräftigere Impulse liefern. Bestes Beispiel ist der 24. April, der Tag nach der ersten Wahlrunde in Frankreich, als der Euro/Dollar in der Folge zeitweise um über 2 Cent nach oben ausbrach. Mit dem Knock-Out-Trading-Tool auf dem tradingdesk von onemarkets finden Sie mit wenigen MausClicks den passenden Schein zu ihrer Strategie. Probieren Sie es aus unter: tradingdesk.onemarkets.de

Charttechnischer Ausblick: Euro/US-Dollar

Widerstandsmarken: 1,116/1,127/1,146 US-Dollar

Unterstützungsmarken: 1,097/1,101/1,113 US-Dollar.

Der Euro/Dollar-Wechselkurs pendelt seit Frühjahr 2015 in einer Range zwischen 1,045 und 1,146 US-Dollar. Kurzfristig bildet der Wechselkurs derzeit einen Aufwärtstrend. Dabei durchbrach er kürzlich die Widerstandsmarke bei 1,095 US-Dollar. Damit besteht mittelfristig aus technischer Sicht die Chance auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung bis an die Oberkante der langfristigen Range.

Kurzfristig bietet die 20-Stunden-Durchschnittslinie bei 1,113 US-Dollar eine Unterstützung. Solange diese Marke hält dürfte der nächste Anlauf auf die Widerstandsmarke bei 1,116 US-Dollar nicht lange auf sich warten lassen. Wird sie überwunden besteht aus technischer Sicht Luft bis 1,127 US-Dollar und im weiteren Verlauf bis 1,146 US-Dollar. Kippt der Wechselkurs unter 1,113 US-Dollar droht eine kurzfristige Konsolidierung bis 1,105 US-Dollar.

Euro/US-Dollar in US-Dollar; Stundenchart (1 Kerze = 1 Stunde)

Betrachtungszeitraum: 28.04.2017 – 18.05.2017. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Euro/US-Dollar in US-Dollar; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 19.05.2012 – 18.05.2017. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Investmentmöglichkeiten

Turbo Open End Bull auf den Euro/US-Dollar-Kurs für eine Spekulation auf einen Anstieg des Wechselkurses

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis/Knock-Out in US-Dollar Hebel letzter Bewertungstag
Euro/US-Dollar HW2VCZ 10,00 1,00274 10,04 Open End
Euro/US-Dollar HW2VDK 5,07 1,057754 19,78 Open End
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; 18.05.2017; 9:42 Uhr

Turbo Open End Bear auf den Euro/US-Dollar-Kurs für eine Spekulation auf einen Kursverlust des Wechselkurses

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis/Knock Out in US-Dollar Hebel letzter Bewertungstag
Euro/US-Dollar HW2VJY 10,01 1,22489 9,99 Open End
Euro/US-Dollar HW2Vg0 5,08 1,169896 19,58 Open End
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; 18.05.2017; 9:44 Uhr

Informationen rund um die Funktionsweise Turbo Classic Optionsscheinen finden Sie hier bei onemarkets Wissen.

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Der Beitrag Euro/US-Dollar knackt wichtige Hürde! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

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