K+S – Reicht das für ein Kaufsignal?


Der Kali- und Salzproduzent K+S dürfte im Jahr 2022 operativ neue Rekorde einfahren. Die Aktie ist von ihren Hochs aber weit entfernt. Woran liegt das?

Im dritten Quartal sprang der Umsatz von K+S von 746 Mio. EUR auf 1,47 Mrd. EUR nach oben, was nahezu eine Verdopplung der Erlöse bedeutet. Der Free Cashflow drehte verglichen mit dem Vorjahresquartal von -69 auf 580 Mio. EUR. Auf Neunmonatsbasis erzielte der Konzern einen Umsatz von 4,19 Mrd. EUR. Das EBITDA vervielfachte sich von 358 Mio. EUR auf 1,86 Mrd. EUR. Vor allen Dingen höhere Durchschnittspreise im Kundensegment Landwirtschaft und bei kalihaltigen Industrieprodukten wirkten sich positiv aus und konnten den Effekt gestiegener Kosten, insbesondere für Energie, Material und Frachten, wie auch negative Währungseffekte überkompensieren.

Der Knackpunkt für die Aktie ist aber folgender: Analysten gehen nicht davon aus, dass das hohe Preisniveau gehalten werden kann und erwarten 2023 wieder eine „Normalisierung“ des Geschäfts. Dabei könnte der Umsatz wieder in Richtung 5 Mrd. EUR sinken und das Ergebnis je Aktie von 11,61 EUR 2021 über 8,09 EUR 2022 auf 5,55 EUR je Aktie abrutschen. Für das Jahr 2025 wird sogar wieder nur ein Ergebnisniveau von 1,30 EUR je Aktie erwartet. Insofern relativiert sich die auf den ersten Blick sehr günstige Bewertung des Titels mit einem KGV von 4 für 2023 und einem KCV von 3 wieder etwas.

Analysten loben heute dennoch das Abschneiden des Konzerns und bestätigen weitestgehend ihre Kaufempfehlungen für die Aktie. Die Ziele liegen zumeist im oberen 20-EUR-Bereich.

Chart: K+S

Widerstandsmarken: 22,30 + 23,88 + 24,95 EUR

Unterstützungsmarken: 20,26 + 19,68 + 18,97 + 17,52 EUR

Charttechnisch bewertet ist die Situation sehr interessant, weil die Aktie zum einen im September wichtige langfristige Trendlinien zur Unterseite verlassen hat, zum anderen aber mit den kurzfristigen Mustern durchaus wieder zum Sprung gen Norden ansetzen könnte. Gelingt der Ausbruch über den Abwärtstrend seit Ende Oktober, könnte der Wert erneut die unterbotenen Aufwärtstrendlinie von unten anlaufen und Ziele bei 23,88 und 24,95 EUR ansteuern.

Unterhalb von 19,68 EUR entstehen aber verstärkt Verkaufssignale. In diesem Fall könnte die Aktie über 18,97 EUR bis auf 17,52 EUR abrutschen.

Trader, die auf einen Ausbruch zur Oberseite setzen möchten, können auf die Derivate WKN HB1ETZ oder HC0JKJ zurückgreifen.

K+S in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 03.08.2022 – 10.11.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: stock3 Terminal

K+S in EUR; Monatschart (1 Kerze = 1 Monat)

Betrachtungszeitraum: 01.11.2017 – 10.11.2022. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: stock3 Terminal

Turbo Bull Open End Optionsscheine auf K+S für eine Spekulation auf einen Anstieg der Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in EUR Hebel Letzter Bewertungstag
K+S HB1ETZ 7,88 14,02 2,78 Open End
K+S HC0JKJ 3,82 18,09 5,71 Open End
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 10.11.2022; 13:14 Uhr

Turbo Bear Open End Optionsscheine auf K+S für eine Spekulation auf einen Kursverlust der Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Basispreis in EUR Hebel Letzter Bewertungstag
K+S HB7466 6,29 28,00 3,52 Open End
K+S HB7VNW 3,32 25,03 6,64 Open End
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 10.11.2022; 13:18 Uhr

Weitere Produkte auf die Aktie von K+S finden Sie unter www.onemarkets.de oder emittieren Sie einfach Ihr eigenes Hebelprodukt. Mit my.one direct bei stock3 Terminal können Sie in wenigen Schritten Ihr persönliches HVB Hebelprodukt konfigurieren und emittieren!

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Funktionsweisen der HVB Produkte

Der Beitrag K+S – Reicht das für ein Kaufsignal? erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Bastian Galuschka

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