K+S


So mancher langfristige Aktionär von K+S reibt sich derzeit die Augen. Seit Jahresbeginn legte das Papier bereits über 50 Prozent zu und zählt damit zu den aktuell stärksten Titeln im MDAX® im laufenden Jahr. Katalysator für die Aufwärtsbewegung war der Verkauf der amerikanischen Salzsparte

Aktie geboten hat. Der Kasseler Konzern hat die Offerte abgewehrt. Eine Reihe Gewinnwarnungen und zuletzt auch noch starke Zweifel am Schuldenabbau drückten das Papier in den zurückliegenden Jahren kräftig nach unten. Anfang der Woche sackte das Papier zeitweise auf EUR 8,15 und damit auf den tiefsten Stand seit Anfang 2005. In der zweiten Wochenhälfte hat sich die Aktie vom jüngsten Tief deutlich distanziert. Hintergrund sind zahlreiche Nachrichten und Spekulationen.

Der Konzern gliedert sich in vier Segmente: Landwirtschaft mit einer großen Auswahl von Düngern, Kalium-, Magnesium- und Salzprodukte für die Industrie, Salz für den privaten Verbrauch und Auftausalz für die Gemeinden. In den ersten neun Monaten des Jahre 2019 steuerte das Düngergeschäft rund 43,5 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Dieser Geschäftsbereich litt zuletzt besonders unter den nachlassenden Kalipreisen. Kali wird von den Landwirten zur Düngung der Felder eingesetzt. K+S wie auch einige andere Konzerne reagierten vergangenes Jahr mit der Drosselung der Produktion. Dies kam jedoch für K+S zum denkbar ungünstigsten Moment. Vor drei Jahren und Baukosten von rund drei Milliarden Euro eröffnete K+S das Kaliwerk Bethume in Kanada, um Nordamerika und Asien/China mit Produkten zu beliefern. Nach einer langen Anlaufphase musste K+S Bethume vergangenes Jahr eine dreiwöchige Produktionspause verordnen. Produktionspausen bedeuten weniger Einnahmen. Gleichzeitig plagen die Kassler jedoch Nettoschulden von schätzungsweise 3,9 Milliarden Euro. Die bereits eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen dürften nach Einschätzung vieler Analysten nicht reichen, um die gesteckten Ziele zu erreichen.

Zwar haben sich die Preise zuletzt stabilisiert. In den kommenden Wochen starten jedoch Gespräche mit chinesischen Kunden über die Wiederaufnahme von Kalilieferungen. Im Herbst 2019 verhängte China ein Importstop. Die dort ausgehandelten Preise könnten ein Indiz für die künftige Preisentwicklung sein. K+S hat mit Bethume ein Kaliwerk, das Analysten zufolge gegenüber anderen Werken und Konzernen sowohl Kostenvorteile bietet als auch mit der Nähe zu Wachstumsmärkten in Nord-/Südamerika und Asien geografisch gut positioniert ist. Dies hilft nach Einschätzung vieler Marktteilnehmer jedoch wenig, wenn der Schuldenberg wächst und es immer wieder zu Produktionsstops kommt. Angesichts der schwierigen Lage hat das Management erneut reagiert. So werden beispielsweise der Verkauf einer Minderheitsbeteiligung am Salzgeschäft in Nord- und Südamerika und der Verkauf einer Beteiligung an Bethume erwogen. Einem Bericht auf finanzen.net zufolge erscheint gar eine Übernahme möglich.

Die Zielkurse der Analysten liegen teilweise weit auseinander. Einig sind sich die Marktteilnehmer jedoch, dass bei K+S weiterhin mit hohen Schwankungen zu rechnen ist. Dies macht aktuell Bonus-Cap-Zertifikate und Discount-Optionsscheine interessant.

Charttechnischer Ausblick: K+S AG

Widerstandsmarken: 8,30/10,15 EUR

Unterstützungsmarken: 8,00/8,25 EUR

Die Aktie von K+S befindet sich langfristig im Abwärtstrend. Anfang der Woche sackte die Aktie bei EUR 8,00 auf ein 15-Jahrestief. In der zweiten Wochenhälfte erholte sich die Aktie bis auf EUR 8,85. Zwischen EUR 9,07 (10-Tage-Durchschnittslinie) und EUR 9,30 (Widerstandsmarke) stößt die Aktie auf eine breite Widerstandszone. Oberhalb dieser Zone besteht die Chance auf eine Erholung bis EUR 10,15. Bis dahin muss jedoch mit einer weiteren Konsolidierungswelle gerechnet werden.

K+S in EUR; Tageschart (1 Kerze = 1 Tag)

Betrachtungszeitraum: 11.01.2019 – 27.01.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

K+S in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 22.01.2005– 21.01.2020. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

Investmentmöglichkeiten

Bonus-Cap-Zertifikate für Spekulationen auf eine Seitwärtsentwicklung der jeweiligen Aktie

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Barriere in Euro
Cap (obere Kursgrenze) in Euro
Abstand zur Barriere in %
Finaler Bewertungstag weitere Bonus-Cap-Zertifikate  auf die Aktie finden sie …
K+S AG HZ6EQM 11,86 6,50 14,50 26,9 18.09.2020 hier
K+S AG HZ6EQN 13,12 7,00 18,00 21,3 18.09.2020 hier
Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 31.01.2020; 15:03 Uhr

Tradingmöglichkeiten

Discount Call-Optionsscheine auf die Aktie von K+S für Spekulationen, dass die Aktie moderat steigt

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in EUR
Cap (obere Kursgrenze) in EUR
Finaler Bewertungstag
K+S AG HZ53U6 0,51 9,00 10,00 16.09.2020
K+S AG HZ6ANB 0,62 8,00 9,00 17.06.2020
*max: Rückzahlung: 1 EUR; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 31.01.2020; 15:28 Uhr

Discount-Put Optionsscheine auf die Aktie von K+S für Spekulationen, dass die Aktie moderat fällt

Basiswert WKN Verkaufspreis in Euro Basispreis in EUR
Cap (untere Kursgrenze) in EUR
Finaler Bewertungstag
K+S AG HZ6DPQ 0,53 9,00 8,00 18.03.2020
K+S AG HZ6DPU 0,62 9,00 8,00 17.06.2020
*max. Rückzahlung: 1 EUR; Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 31.01.2020; 15:31Uhr

Weitere Produkte auf die Aktie von K+S finden Sie unter www.onemarkets.de oder emittieren Sie einfach ihr eigenes Hebelprodukt mit my.one direct. Infos dazu unter: www.onemarkets.de/myonedirect.

Cashback Trading – wenn der Emittent meine Ordergebühren übernimmt!

Order wie gewohnt über Ihren Broker oder Ihre Bank aufgeben. Cashback über die Cashbuzz-Webseite aktivieren. Gutschrift von bis zu 50 Euro pro Trade (für Trades ab 1.000 Euro) bis zu maximal 1.000 Euro pro Monat bekommen. Weitere Infos unter:www.onemarkets.de/cashback

Bitte beachten Sie die wichtigen Hinweise und den Haftungsausschluss.

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Funktionsweisen der HVB Produkte

Der Beitrag K+S erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

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