ProSiebenSat.1 – gute Meldungen beflügeln!


ProSiebenSat.1 knackte die Widerstandsmarke bei EUR 13,20. Kommt nun der Rebound? Zumindest konnte der Medienkonzern in den zurückliegenden Wochen mit einigen guten Nachrichten aufwarten. Im Sommer dieses Jahres startete ProSiebenSat.1 den kostenlosen Streamingdienst Joyn. Nun kommt mit Joyn PLUS+ ein Bezahldienst. Zudem stockten Großinvestoren ihre Anteile an den Münchenern auf.

Fokus auf Onlineplattformen und Streamingdienst

Das Geschäft von ProSiebenSat.1 (P7S1) gliedert sich in drei Sparten: Entertainment, Content Production & Global Sales sowie Commerce. Den Bärenanteil von rund 61 Prozent steuert der Bereich Entertainment zum Gesamtumsatz bei. Hier sind es in erster Linie die Werbeeinnahmen der TV-Sender ProSieben, Sat.1, kabel eins und sixx. Erfolgreiche Shows wie Heidi Klums „Germany’s next Topmodel“ und „The Voice of Germany“ reichen allerdings nicht, um den Rückgang der Werbeeinnahmen zu bremsen. Nun sollen neue Formate wie „Alle gegen 1“ und „Masters of Dance“ die Primärzielgruppe für die Werbewirtschaft, die 14- bis 49-Jährigen, wieder auf ProSieben und Sat.1 locken.

Das zweitgrößte Segment firmiert unter NuCom Group. Darin sind die Beteiligungen an E-Commerce-Unternehmen wie Amorelie, mydays, moebel.de, Flaconi, Parship und Verivox zusammengefasst. Statt einer Beteiligung in bar erhalten die Start-ups kostengünstige Werbeplätze bei den Fernsehsendern von ProSiebenSat.1. Meist sind dies Werbeplätze, die ohnehin nicht verkauft werden konnten. Anfang des Jahres stockte Großinvestor General Atlantic die Beteiligung an NuCom Group auf 28,4 Prozent auf. Der Investor dürfte mit dem Ergebnis zufrieden sein. Der Umsatz der NuCom Group stieg in den ersten neun Monaten um 18 Prozent.

Einen starken Aufwärtstrend zeigt auch die dritte Sparte. Unter dem Dach von Red Arrow sind die Produktionsstudios gebündelt. Sie produzieren nicht nur für die Haussender sondern beispielsweise auch Krimis und Serien für Amazon und ZDF. Sowohl der Umsatz als auch der Gewinn legten bis Ende September zweistellig zu.

„2019 ist das Investment-Jahr. 2020 müssen wir Wachstum liefern,“ erklärte Konzernchef Max Conze Anfang des Jahres. Dabei richtet er seinen Fokus auf eine neue Streamingplattform. Seit Jahren schalten die jungen und konsumfreudigen Zuschauer immer häufiger auf Netflix und Amazon Prime und deren eigene Serien um. Conzes Ziel ist eine Art deutsches „Hulu“ aufzubauen. Unter diesem Namen bieten zahlreiche US-Sender wie NBC, FOX und ABC in den USA Inhalte über eine gemeinsame Streaming-Plattform an. Im Sommer startete ProSiebenSat.1 unter anderem mit den Inhalten von maxdome, Discovery und 7TV. Inzwischen sind auch Inhalte von öffentlich rechtlichen Sendern auf Joyn. Ende des dritten Quartals hatte Joyn nach eigenen Angaben fünf Millionen Nutzer. In dieser Woche startet mit Joyn PLUS+ ein Bezahldienst der Netflix & Co. Konkurrenz machen soll. Tausende Filme von der Plattform Maxdome, Zugang zu Programmen von 50 Sendern, exklusive Inhalte und eine höhere Auflösung – ohne Werbung bietet ProSiebenSat.1 für anfangs 3,99 Euro pro Monat an.

Großinvestoren finden P7S1 spannend

In den vergangenen Monaten stockte die italienische Mediengruppe Mediaset ihre Beteiligung an ProSiebenSat.1 auf 15,1 Prozent auf. Zudem hat kürzlich Czech Media Invest vier Prozent an den Münchnern erworben. Derweil kursieren immer wieder Spekulationen wonach NuCom Group an die Börse gebracht werden könnte. Nach Angaben von Thomson Reuters ist ein Großteil der Analysten mittelfristig positiv für die Aktie gestimmt. Hintergrund ist zum einen eine vermeintlich günstige Bewertung. Das KGV liegt bei 7 und die Dividendenrendite bei 7,7 Prozent (Quelle: Thomson Reuters). Die jüngsten Zahlen deuten zudem daraufhin, dass Conzes Strategie aufgehen könnte. Ein zentrales Risiko bleibt dennoch bestehen. Ein weiterer drastischer Einbruch der Werbeeinnahmen könnte die Aktie belasten.

Charttechnischer Ausblick: ProSiebenSat.1

Widerstandsmarken: 14,20/15,60 EUR

Unterstützungsmarken: 12,80/13,10/13,30 EUR

Die Aktie von ProSiebenSat.1 hat den kurzfristigen Abwärtstrend nach oben durchbrochen. Damit besteht die Chance auf eine Erholung bis in den Bereich des Novemberhochs von EUR 14,20 und im weiteren Verlauf bis EUR 15,60. Unterstützung findet das Papier zwischen 12,80 und 13,30 EUR.

ProSiebenSat.1 in EUR; 4-Stundenchart (1 Kerze = 4 Stunden)

Betrachtungszeitraum: 03.06.2018 – 28.11.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: tradingdesk.onemarkets.de

ProSiebenSat.1 in EUR; Wochenchart (1 Kerze = 1 Woche)

Betrachtungszeitraum: 29.11.2014 – 28.11.2019. Historische Betrachtungen stellen keine verlässlichen Indikatoren für zukünftige Entwicklungen dar. Quelle: onemarkets.tradingdesk.de

Investmentmöglichkeiten

Bonus Cap-Zertifikate auf die Aktie von ProSiebenSat.1 für Spekulationen, dass sich die Aktie moderat aufwärts oder seitwärts bewegt

Basiswert WKN Verkaufspreis in EUR Barriere in EUR Cap (obere Kursgrenze) in EUR finaler Bewertungstag
ProSiebenSat.1 HX9UET 16,79 10,50 21,00 19.06.2019
ProSiebenSat.1 HX9UEM 16,76 10,00 20,00 19.06.2019

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 28.11.2019; 12:27 Uhr

Tradingmöglichkeiten

Turbo Open-End-Optionsscheine auf die Aktie von ProSiebenSat.1 für Spekulationen, dass sich die Aktie steigt (Bull) oder sinkt (Bear)

Basiswert WKN Produkttyp
Verkaufspreis in EUR Basispreis/Knock-Out-Barriere in EUR Hebel finaler Bewertungstag
ProSiebenSat.1 HZ4426 Bull 0,16 12,056156 9,1 Open End
ProSiebenSat.1 HX52VU Bear 0,13 14,70657 10,4 Open End

Quelle: HypoVereinsbank onemarkets; Stand: 28.11.2019; 12:28 Uhr

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Der Beitrag ProSiebenSat.1 – gute Meldungen beflügeln! erschien zuerst auf onemarkets Blog (HypoVereinsbank - UniCredit Bank AG).

Autor: Richard Pfadenhauer

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