Deutsche Industrie bekommt Stromrabat


Fiskalreform im Euroraum macht Fortschritte


Wenn im Euroraum die Blätter fallen, schlägt die Stunde der Fiskalpolitik. Der Herbst ist die hohe Zeit der fiskalpolitischen Weichenstellungen. Meistens geht es dabei um das Budget für das Folgejahr mit einem Ausblick auf die weitere Zukunft. Aktuell steht aber mehr auf dem Spiel. In Brüssel sollen – wieder einmal – die Schuldenregeln reformiert werden. Hier scheint es durchaus Neuigkeiten zu geben. Bundesfinanzminister Linder ließ durchblicken, dass man auf dem Weg zu einer Reform vorkäme. Zum einen sollen striktere Vorgaben zur Reduzierung der jährlichen Haushaltsdefizite gemacht werden, zum anderen „Sicherheitslinien“ zum Abbau der Schulden.

Stromsteuer soll sinken – für die Industrie


Dabei könnten sich für den Bundesminister bald schon neue Löcher im eigenen Finanzhaushalt auftun. Die Bundesregierung hat sich lauf Agenturmeldungen auf eine Strompreisbremse für die Industrie geeinigt. Dazu soll die Stromsteuer auf das in der EU geltende Minimum gesenkt werden. Rund 350 besonders energieintensive Betriebe sollen zudem besonders entlastet werden. Die Senkung soll zunächst fünf Jahre gelten. Die Entlastungen werden in der Summe auf zwölf Milliarden Euro allein für 2024 beziffert. Die Industrieunternehmen könnten 2025 so auf einen Kilowattpreis von sechs Cent kommen, wurde Wirtschaftsminister Robert Habeck zitiert. Die Senkung gilt indes nicht für private Verbraucher.

Italiens Rating auf dem Prüfstand


Heute regnet es Konjunkturdaten aus Großbritannien. Unter anderem wird das BIP für Q3 gemeldet. Es wird ein Rückgang um 0,1 % zum Vorquartal erwartet. Aus den USA werden Daten zum US-Verbrauchervertrauen (Uni Michigan Sentiment) erwartet, das etwas gestiegen sein dürfte. Nach Börsenschluss kommt dann die vielleicht wichtigste Meldung. Die Ratingagentur Fitch verkündet das Ergebnis ihrer Überprüfung der Kreditwürdigkeit Italiens. Angesichts der hohen Verschuldung des Landes, der unterdurchschnittlichen Konjunkturentwicklung sowie der gestiegenen Zinsen dürften die Märkte das Urteil der Agentur mit Spannung erwarten und gründlich lesen.


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