LBBW Kapitalmärkte Daily: DAX auf Allzeithoch


Höhenflug für Aktien


Aufwärts ging es Ende vergangener Woche am Aktienmarkt. Marktteilnehmer spekulierten auf einen Kompromiss im US-Schuldenstreit. Der DAX konnte in diesem Umfeld weiter zulegen und erzielte mit 16.331,94 ein neues Allzeithoch, ehe es zum Handelsschluss etwas nach unten ging. Wie dauerhaft der Höhenflug ist, könnte sich heute zeigen. Denn ein glimpflicher Ausgang des Schuldenstreits ist keineswegs garantiert. Heute wollen sich US-Präsident Joe Biden und der Verhandlungsführer der oppositionellen Republikaner, Kevin McCarthy, zu einem erneuten Gespräch treffen. Geholfen hat den Aktien zudem vermutlich, dass die Energiepreise im Spothandel weiter nachgegeben haben. Der Gaspreist fiel erstmals seit einem Jahr wieder unter 30 Euro je Megawattstunde.

Neues gab es von der Inflation


Die deutschen Erzeugerpreise haben im April leicht zugelegt. (+0,3% M/M) und sind nicht etwa gesunken, wie die von Reuters zuvor befragten Volkswirte erwarteten. Zum Vorjahresvergleich lag der Anstieg der Erzeugerpreise bei 4,1% nach +6,7% im März. Eine leichte Überraschung, nachdem wir uns schon an monatlich fallende Erzeugerpreise, getrieben durch die Energiepreise, gewöhnt hatten. Auffällig ist, dass die Preise für Investitionsgüter deutlich angezogen haben. Das dürfte einerseits eine etwas bessere Konjunkturlage widerspiegeln, aber auch Zweitrundeneffekte werden eine Ursache gewesen sein. Alles in allem keine dramatische Zahl, aber sie zeigt, dass die Inflation zurückgehen mag, die Preise selbst aber wohl nicht. Das gilt vor allem für die Produkte weiter hinten in den Wertschöpfungsketten, letztlich also auch für den privaten Endverbrauch.

Wahlen in Griechenland: Konservative vorn


In Griechenland wurde am Sonntag ein neues Parlament gewählt. Der krisengeplagte Staat an der Südostflanke der Währungsunion war dieses Mal aber weniger im Blick der Finanzmärkte als zu den vorigen Wahlen üblich. Als deutlicher Sieger ging mit rund 41% der Stimmen die konservative Nea Dimokratia des amtierenden Ministerpräsidenten Konstantin Mitsotakis aus der Abstimmung hervor. Zweitstärkste Kraft ist die linke Syriza des ehemaligen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras, mit 20% indes schon weit dahinter. Zunächst wird es dabei wohl zu keiner Regierungsbildung in Athen kommen. Das reformierte Wahlrecht des Landes sieht in dem Fall eine Neuwahl vor, bei der die stärkste Partei durch eine stattliche Zahl von Bonussitzen zu einer parlamentarischen Mehrheit gelangen könnte. Dazu werden rund 37% der Stimmen genügen. Auf dieses Szenario dürfte Mitsotakis nach dem gestrigen Wahlausgang setzen, um weiterhin alleine regieren zu können. Der zweite Wahltermin könnte im Juli liegen.


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