MÄRKTE AM MORGEN | Erholung auf wackeligen Fundament


Auf den Fehlstart zu Wochenbeginn zeigten die Aktienmärkte am Dienstag eine breite Erholung. Gerade bei den DAX-Firmen blieben Anleger aber vorsichtig. Weit oben in der Gunst standen eher defensive Titel wie RWE, Deutsche Börse und Allianz. Zykliker wie Thyssenkrupp, Bayer und Merck büßten hingegen deutlich ein. Je länger der Handelsstreit andauert, desto weniger wahrscheinlich wird die erhoffte konjunkturelle Erholung ab dem Sommer. Die Wette auf eine Belebung war im ersten Quartal ein wesentlicher Grund für die Rally am Aktienmarkt. Nach der jüngsten Verschärfung im Handelskonflikt steht die Erholung nun vor einer Bewährungsprobe. Je geringer die Gegenbewegung ausfällt, desto negativer wäre das Signal für die kommenden Wochen und Monate.

DAX kämpft um die 12.000

Zur Wochenmitte hält die freundliche Tendenz zunächst an, Banken sehen den DAX im frühen Geschäft rund 0,3 Prozent fester bei 12.030 Punkten. Neben den Hauptversammlungen bei SAP und der Deutschen Post rückt das Zahlenwerk von RWE in den Mittelpunkt. Dank guter Geschäfte im Energiehandel übertraf der Konzern im ersten Quartal die Erwartungen. Die Ergebnis- und Dividendenprognose für das Gesamtjahr wurde bestätigt.

In der zweiten Reihe sorgen neue Gerüchte um die Commerzbank für Bewegung. Nach der gescheiterten Fusion mit der Deutschen Bank haben Berichten zufolge sowohl die italienische Unicredit wie auch die niederländische ING Berater mit der Prüfung eines möglichen Gebots beauftragt. Die Unicredit dementierte die angebliche Mandatierung von Banken für die Übernahme.

Neues Brexit-Votum

Von den Weltbörsen kommen überwiegend freundliche Vorgaben: Während der Nikkei um rund 0,5 Prozent zulegt, springen die Indizes in China um 1,8 Prozent an. Wie bereits zuvor in den USA sorgten die jüngsten Entspannungssignale im Handelskonflikt für Zuversicht. Im Tagesverlauf war der Dow Jones um fast anderthalb Prozent gestiegen, zur Schlussglocke blieb ein Plus von 0,8 Prozent. Angeführt von kräftigen Gewinnen der Apple-Aktie rückte der Nasdaq 100 um 1,1 Prozent vor.

Am Devisenmarkt stehen ebenfalls die Zeichen auf Erholung, der Dollar zeigte zum Yen Stärke. Enttäuschende Daten zur chinesischen Industrieproduktion hatten keinen Einfluss. Im Tagesverlauf werden zahlreiche Wirtschaftszahlen aus Europa und den USA erwartet. Auch das Pfund bleibt im Blick: Anfang Juni will die britische Premierministerin Theresa May das Unterhaus erneut über den Brexit-Vertrag abstimmen lassen.

Die Ölpreise starten behauptet in den Handel, Brent kostet im frühen Geschäft 71 Dollar. Gestützt werden die Preise von Meldungen aus Saudi-Arabien, dort sind erneut Öleinrichtungen angegriffen worden. Zudem zeigen die US-Sanktionen gegen den Iran Wirkung, im April ist die Ölproduktion kräftig gesunken.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

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