MÄRKTE AM MORGEN | Börsen im Griff der Politik – Milliardenstrafe für Bayer


Ende April war eine Einigung im Handelsstreit zwischen China und den USA zum Großteil bereits eingepreist. Jetzt zeigt sich immer deutlicher, dass der Ton zwischen beiden Ländern rauer wird. Die fein nuancierte chinesische Diplomatensprache fällt sein einigen Tagen anders aus, keine Seite will nachgeben. Peking gab die Erhöhung der Zölle auf US-Produkte im Wert von 60 Mrd. Dollar bekannt. Zudem kamen Gerüchte auf, dass die chinesische Zentralbank amerikanische Staatsanleihen verkaufen werde, um so den Druck auf US-Präsident Donald Trump zu erhöhen. China ist der größte ausländische Gläubiger der USA.

Zuletzt kamen wieder etwas mildere Töne aus Washington. Trump sieht weiterhin gute Chancen für eine Einigung im Handelsstreit und peilt ein Treffen mit seinem chinesischen Kollegen Xi Jinping auf dem G20-Gipfel Ende Juni an.

US-Börsen unter Druck

Möglicherweise zeigt sich Trump auch wegen den deutlichen Verlusten an den Aktienmärkten etwas versöhnlicher. Am Montag schloss der Dow Jones um 2,4 Prozent tiefer, dies war der höchste Tagesverlust seit Januar. Der technologielastige Nasdaq 100 verzeichnete mit minus 3,5 Prozent sogar das höchste Tagesminus seit Anfang Dezember. Vor allem Zykliker wie Apple, Caterpillar und Boeing wurden verkauft. In Asien fallen die Verluste nicht so kräftig aus, der Nikkei büßt um 0,5 Prozent ein.

Bayer verliert dritten Glyphosat-Prozess

Auch der DAX startet behauptet in den Handel, vorbörslich wird der Index 0,3 Prozent höher taxiert bei 11.920 Punkten. Im Mittelpunkt steht erneut Bayer: Am Montag entschied eine Jury in den USA, dass Monsanto einem an Krebs erkrankten Paar mehr als zwei Mrd. Dollar Schadenersatz zahlen muss. Bayer kündigte an, Rechtsmittel einzulegen.

Zudem steht eine Flut an Bilanzen an. So hat die Allianz im ersten Quartal dank geringerer Schäden aus Naturkatastrophen und einer verbesserten Kostenquote besser abgeschnitten als erwartet. Damit sieht sich der Versicherer auf einem guten Weg, im laufenden Jahr wie geplant ein operatives Ergebnis von elf bis zwölf Mrd. Euro zu erzielen.

Thyssenkrupp meldete für das zweite Quartal einen Verlust. Vor allem die wieder im Konzern integrierte Stahlsparte und die vor einem Teilbörsengang stehende Aufzugssparte standen unter Druck.

In der zweiten Reihe profitierte K+S von einer lebhafteren Nachfrage sowie höheren Preisen und steigerte Umsatz und Gewinn. Nordex verzeichnete hingegen im ersten Quartal operativ einen Gewinneinbruch.

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