MÄRKTE AM MORGEN | Brexit-Abstimmungsmarathon mit ungewissem Ausgang


Es kam wie es kommen musste: Nachdem an den Märkten bereits im frühen Geschäft am Dienstag die Euphorie über die Ergebnisse der Nachverhandlungen mit der EU schnell von Sorgen überlagert wurde, kassierte am Abend Premierministerin Theresa May die nächste Niederlage. Zur Wochenmitte folgt somit die Fortsetzung im Brexit-Drama: Die Abgeordneten werden darüber abstimmen, ob der Austritt ohne Vereinbarung vollzogen wird. Wird auch dies abgelehnt, was sehr wahrscheinlich ist, entscheiden die Abgeordneten am Donnerstag über eine Verschiebung des Austrittsdatums. Allerdings könnte dies auch ein zweites Referendum und eine Abkehr vom Brexit nach sich ziehen. Alle Optionen liegen somit wieder auf dem Tisch – eine denkbar ungünstige Ausgangslage für viele Unternehmen und auch die Finanzmärkte. Das britische Pfund steht bei 1,31 Dollar und damit nahezu unverändert gegenüber dem späten Handel am Dienstag.

Zurückhaltung am Aktienmarkt

Zur Wochenmitte bleiben die europäischen Börsen auf Konsolidierungskurs, der DAX wird 0,3 Prozent tiefer bei 11.490 Punkten erwartet. Damit folgen die Märkte den Vorgaben aus Übersee: In Asien verlor der Nikkei um ein Prozent, ähnliche Verluste verzeichnete die Börse in China.

Freundlich verlief hingegen der Handel in den USA. Wie bereits am Montag wurde der Dow Jones von der anhaltenden Kursschwäche von Boeing ausgebremst, der Index schloss 0,4 Prozent tiefer. Hingegen rückte der marktbreite S&P 500 um 0,3 Prozent vor, der Nasdaq 100 gewann sogar um 0,5 Prozent und erreichte zeitweise den höchsten Stand seit fast fünf Monaten. Für Kauflaune sorgten unerwartet schwache Inflationsdaten. Die US-Notenbank kann daher ihre abwartende Haltung beibehalten, eine Zinserhöhung wird in diesem Jahr nicht mehr erwartet.

Wirecard, Adidas und Eon im Blick

Aktien von Wirecard stehen nach den deutlichen Verlusten am Dienstag auch vorbörslich weiter unter Druck. Nach dem Vorwurf finanzieller Unregelmäßigkeiten in Singapur hat der Zahlungsabwickler den betreffenden Manager beurlaubt. Bis zum Ende der Untersuchung ist der Mitarbeiter freigestellt, sagte Wirecard-Chef Markus Braun.

Zudem sorgt die Berichtssaison weiter für Schwung. Adidas erfüllte mit den Zahlen für das vergangene Jahr die Erwartungen, die Dividende soll von 2,60 Euro auf 3,35 Euro je Aktie steigen. Im Ausblick für 2019 verwies der Sportartikelkonzern auf Produktionsengpässe. Dadurch werde das Umsatzwachstum um ein bis zwei Prozentpunkte geringer ausfallen.

Eon erreichte ebenfalls die Ziele für das abgelaufene Geschäftsjahr und will die Dividende von 0,30 auf 0,43 Euro je Aktie erhöhen. Für das laufende Jahr wurde bereits eine fixe Dividende von 0,46 Euro je Aktie festgelegt.

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