MÄRKTE AM MORGEN | Gipfeltreffen führt den DAX weiter nach oben


Handelskrieg, Italien-Krise und schwache Wirtschaftsdaten – für den DAX bleibt das Umfeld schwierig. Zumindest in Rom scheint sich die Lage zu entspannen, zu Wochenbeginn kamen die Renditen deutlich zurück. Italiens Wirtschaftsminister beruhigte die Anleger und sagte, dass sein Land keinerlei Absicht zu einem Austritt aus der Euro-Zone hege. Gesprächsthema auf dem Parkett ist aber das historische Treffen von US-Präsident Donald Trump und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un. Trump sprach bereits von einem Erfolg, zudem wurde „etwas unterzeichnet“. Die asiatischen Börsen reagieren leicht positiv auf das Treffen, der Nikkei legt am Morgen rund 0,4 Prozent zu. Hingegen hielten sich die Anleger an der Wall Street zurück: Der Dow Jones trat auf der Stelle, für den Nasdaq Composite ging es um 0,2 Prozent nach oben. Am Anleihemarkt legte die Rendite der zehnjährigen Papiere auf 2,96 Prozent zu.

Verhalten fielen bisher auch die Reaktionen an den Devisen- und Rohstoffmärkten aus. Der Euro schaute am Montag nur kurzzeitig über die 1,18er-Marke und wird im frühen Geschäft bei 1,177 Dollar taxiert. Gold und Silber als sichere Häfen büßen um rund 0,3 Prozent ein, der Ölpreis steht nahezu unverändert.

Daimler und Post im Fokus

Der DAX dürfte zunächst seine gestrige Aufwärtsbewegung fortsetzen und wird bei 12.930 Punkten erwartet. Unternehmensseitig richtet sich das Interesse auf Daimler. Der Autokonzern muss deutschlandweit 238.000 Fahrzeuge wegen „unzulässiger Abschalteinrichtungen“ zurückrufen. In Europa sind sogar 774.000 Mercedes-Autos betroffen. Ein milliarden-schweres Ordnungsgeld ist aber offenbar kein Thema mehr. Die Deutsche Post trennt sich Berichten zufolge vom Vorstand des erst kürzlich geschaffenen Bereichs für Mobilitätslösungen. Jürgen Gerdes soll bereits auf der heutigen Aufsichtsratssitzung von allen Aufgaben entbunden werden.

Inflation zieht an

Neue Konjunkturdaten könnten im Tagesverlauf ebenfalls für Belebung sorgen. Der für 11 Uhr anstehende ZEW-Index dürfte weiter fallen, nachdem zuletzt bereits die sentix Konjunkturerwartungen für die Euro-Zone mit einem Stand von minus 13,3 Punkten auf das tiefste Niveau seit August 2012 gefallen waren.

Anschließend richtet sich der Blick auf die US-Inflationsrate (14.30 Uhr), die zu Jahresbeginn wegen den steigenden Energiepreisen deutlich auf 2,5 Prozent gesprungen war. Auch bei der Kernteuerung mit zuletzt 2,1 Prozent zeigt der Trend aufwärts. Für Mai rechnet der Markt mit einer Fortsetzung der Bewegung.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

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