MÄRKTE AM MORGEN | DAX, Nikkei, Dow Jones: Breite Aufwärtsbewegung


Gute Konjunkturdaten aus China, eine positive Prognose des IWF für das Weltwirtschaftswachstum 2018 und 2019, unverändert starke Signale von der amerikanischen Berichtssaison und die Bereitschaft der USA zu Verhandlungen mit China wegen den geplanten Strafzöllen bei der Welthandelsorganisation lassen den Pessimisten am Aktienmarkt derzeit keine Chance. Doch die Lage kann sich natürlich schnell wieder ändern, die Gefahrenlage sollte nicht unterschätzt werden. Neue Meldungen von US-Präsident Donald Trump zum Handelskonflikt mit China, der schwierigen Lage in Syrien oder Nordkorea könnten jederzeit wieder für Ernüchterung sorgen.

Dow wieder im Gewinn

Zur Wochenmitte scheint aber weiter die Sonne über den Börsen. Angetrieben von der Aussicht auf die beste Bilanzsaison seit sieben Jahren rückte der Dow Jones um 0,9 Prozent vor. Damit steht das Aktienbarometer auf dem höchsten Niveau seit vier Wochen und schaffte ausgehend vom Jahreswechsel wieder den Sprung in die Gewinnzone. Nur sechs der 30 Dow-Titel büßten leicht ein, besonders kräftig legten United Health und General Electric zu. Auch die risikoreicheren Tech-Titel waren gefragt, der Nasdaq 100 kletterte um 2,1 Prozent. Die Rendite der 10-jährigen US-Anleihen blieb hingegen erneut nahezu unverändert in der Spanne der vergangenen Wochen bei 2,84 Prozent. In Asien setzte sich der positive Trend fort. Unterstützt vom schwachen Yen rückte der Nikkei um gut ein Prozent vor und steht erstmals seit Februar wieder über der Marke von 22.000 Punkten.

In Frankfurt dürfte der DAX die Gewinne der vergangenen Tage zunächst verteidigen und im Bereich der 12.600er-Schwelle in den Handel starten. Gegen Mittag laufen die Zahlen von Morgan Stanley über die Ticker, nach Börsenschluss in den USA folgen Alcoa und American Express. Wichtige Makrodaten stehen hingegen nicht auf der Agenda. Lediglich das Beige Book der Fed um 20 Uhr könnte neue Informationen über die aktuelle wirtschaftliche Situation in den USA liefern.

Möglicher Short-Squeeze

Auch der kleine Verfall an den Terminmärkten am Freitag sollte nicht unterschätzt werden. In den vergangenen zehn Jahren legte der S&P 500 in der Verfallswoche in rund 60 Prozent der Fälle zu. Hingegen verlief die Folgewoche nur 2014 leicht negativ. Auch der DAX dürfte von den Terminmarktspekulationen bewegt werden. Aus Sicht der Profis wäre eine Abrechnung bei rund 12.200 Punkten wünschenswert, auf dem Niveau würden die meisten Papiere wertlos verfallen. Mit dem gestrigen Anstieg wird dieses Szenario aber sehr unwahrscheinlich. Über 12.500 wäre sogar eine Short-Squeeze-Bewegung nicht überraschend, bei der die Stillhalter Absicherungsgeschäfte vornehmen, die wiederum den DAX weiter nach oben treiben könnte.

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