MÄRKTE AM MORGEN | Fragiles Fundament


Auf Unterstützung von der Wall Street müssen DAX-Anleger heute verzichten, wegen eines Feiertags bleiben die Börsen geschlossen. Entsprechend dünn wird auch der Handel in Frankfurt ausfallen, Richtungsentscheidungen sind zum Wochenauftakt nicht zu erwarten. Ohnehin dominiert wieder verstärkte Vorsicht, der DAX verliert spürbar an Schwungkraft, während die Indizes in der zweiten Reihe wie so häufig in den ersten Monaten des Jahres mit relativer Stärke auffallen. Besonders der anhaltend starke Euro dämpft die Kauflaune. Mit Kursen über 1,22 Dollar steht das Währungspaar zum Wochenauftakt auf dem höchsten Stand seit drei Jahren. Hingegen beflügelt der schwache Dollar die Rohstoffe: Gold nimmt das Jahreshoch aus 2017 ins Visier, Brent könnte heute über die Marke von 70 Dollar springen.

Euro mit zu vielen Vorschusslorbeeren?

Für Verunsicherung sorgte zuletzt die EZB mit ihren Äußerungen, bei einer anhaltend guten Konjunkturlage eine Anpassung der Geldpolitik vorzunehmen. Die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt zum Jahresende sprang zuletzt auf über 50 Prozent und befeuerte den Euro. Eine anhaltende Aufwertung ist dennoch nicht in Stein gemeißelt. Am Terminmarkt liegen die Netto-Long-Positionen auf Rekordhoch und zeigen eine Übertreibung an. Zudem haben die Notenbanker immer wieder betont, dass Änderungen nicht nur von der Konjunktur, sondern auch vom Inflationsausblick abhängen. Und hier fallen die Perspektiven unverändert durchwachsen aus. Es wäre daher nicht überraschend, wenn die Euro-Bullen schon bald wieder den Rückzug antreten.

Marktbreite lässt zu wünschen übrig

Aber nicht nur am Devisenmarkt lohnt sich ein tieferer Blick, auch die Lage an den Aktienmärkten bleibt spannend. So zeigt eine aktuelle Branchenauswertung der US-Titel, dass längst nicht alle Bereiche an der Rally partizipieren. Gesucht sind besonders Papiere aus den Bereichen zyklischer Konsum, Energie, Rohstoffe, Industrie und Technologie mit mehr als vier Prozent Gewinn seit Jahresanfang. Unternehmen, die hingegen stärker von der Zinsentwicklung abhängen wie der Immobiliensektor liegen hingegen ähnlich wie die Versorger mit gut vier Prozent bereits im Verlust.

Bei den DAX-Aktien rücken die Papiere von VW in den Vordergrund. Dank einer starken Entwicklung in China verkaufte der Konzern 2017 mit 6,23 Millionen Fahrzeugen so viele Autos wie noch nie. Kämpferisch zeigt sich zudem Adidas: In den USA will der Sportartikelkonzern seinen Marktanteil auf 15 bis 20 Prozent steigern und damit auf ein Niveau, das der Nike-Rivale auch in anderen Regionen erreicht. Schätzungen zufolge kommt Adidas bisher auf rund zehn Prozent.

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