MÄRKTE AM MORGEN | Euro, Anleihen, Öl – Spannungen nehmen zu


So schnell kann sich das Blatt wieder wenden: Bis zur Wochenmitte profitierte der DAX von der Euro-Schwäche, seit gestern ist die Gemeinschaftswährung wieder leicht im Aufwind und notierte zeitweise über der Marke von 1,20 Dollar. Verantwortlich für den jüngsten Dollar-Schwächeanfall waren Meldungen, dass China seine Käufe von US-Staatspapieren verringern oder sogar ganz stoppen will. Inzwischen hat die chinesische Devisenbehörde den Bericht zurückgewiesen, die Verunsicherung bleibt aber.

Höhere Belastungen für die USA

Auch am Anleihemarkt verschärft sich die Lage. Bereits seit einigen Tagen steigt die Rendite der richtungsweisenden zehnjährigen amerikanischen Staatsanleihen und notiert nur noch knapp unter dem 2017er-Hoch von 2,63 Prozent. Die Meldung aus China sorgt für zusätzliche Unsicherheit. Chinas Gläubiger halten rund 1,2 Billionen Dollar an amerikanischen Anleihen. Mit steigenden Renditen am Anleihemarkt sinkt die Attraktivität von Aktien. Bei den Unternehmen steigen die Finanzierungskosten, was sich negativ auf die Gewinne auswirkt. Der S&P 500 verzeichnete am Mittwoch den ersten kleinen Tagesverlust des Jahres. Vor dem Hintergrund der stark steigenden Verschuldung wegen der US-Steuerreform kommt der Zinsanstieg ebenfalls sehr ungelegen. Auch der Anleihemarkt in Japan ist in Bewegung, nachdem die japanische Zentralbank ankündigte, ihre Käufe zu reduzieren. Der Yen legte bereits deutlich zu und belastet die zahlreichen Exportfirmen im Nikkei.

Ölpreis mit strammer Rally

Im Blickpunkt bleiben zudem die Rohstoffe. Vor allem der Ölpreis befindet sich im Aufwind und ist so teuer wie seit Ende 2014 nicht mehr. Unterstützung erfährt das schwarze Gold von mehreren Seiten: Die robuste Lage der Weltwirtschaft wie auch der schwächere Dollar wirken positiv. Auch der leichte Rückgang an US-Bohranlagen Anfang Januar, die angespannte Lage im Iran und der kalte Winter in Amerika lassen den Preis steigen. Investoren werden die Entwicklung bei den Rohstoffen weiter genau verfolgen, denn gerade die wichtigen Industrieländer könnten über die steigenden Güterpreise Inflation importieren. Die Notenbanken wären dann gezwungen, früher und schneller die Geldpolitik zu straffen.

Hier geht es zu den wichtigsten Wirtschafts- und Unternehmensterminen der Woche: Termine der Woche

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